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4. März 2026

Weniger ist mehr: eine Hochzeitsreportage mit der Leica

Was macht eine Hochzeitsreportage mit der Leica so besonders? Ich erkläre, warum ich ganz bewusst mein Equipment reduziert habe.

Wer mich kennt, weiß: Ich liebe die Fotografie! Für mich ist die Hochzeitsfotografie weit mehr als nur das Drücken eines Auslösers. Es geht darum, Geschichten zu erzählen, Emotionen unbemerkt einzufangen und Erinnerungen für die Ewigkeit zu schaffen. Dabei spielt das technische Equipment eine entscheidende Rolle.

Es gibt den bekannten Spruch “nicht die Kamera macht das Foto, sondern der Fotograf”. Da ist sicherlich etwas dran. Doch Fotografie ist ein Handwerk und zu einem Handwerk gehört meist auch das passende Werkzeug. Dabei muss das Werkzeug nicht nur seinen Zweck erfüllen, sondern es sollte sich gut anfühlen und der Aufgabe gerecht werden. Aus diesem Grund fotografiere ich eine Hochzeitsreportage mit der Leica.

Während meiner Anfänge als Hochzeitsfotograf mochte ich es, mit möglichst großen Kameras, langen Objektiven und vielleicht sogar mit einem Reflektor “bewaffnet” das Shooting zu realisieren. Es fühlte sich richtig an, für jede Situation die richtige Brennweite in Form eines anderen Objektivs wählen zu können.
Doch in den letzten Jahren hat sich meine Sicht auf die Dinge entscheidend verändert. Ich habe festgestellt, das Bilder interessanter und persönlicher wirken, wenn ich nicht das Equipment der Situation anpasse, sondern ich mich. Ich bewege mich mehr, finde neue Perspektiven und bin dabei Teil des Geschehens.

Die Kunst, unsichtbar zu sein

Gleichzeitig ist mir aber wichtig, möglichst wenig aufzufallen. Während ich festhalte, wie ihr euch die Ringe ansteckt, oder wenn die Tränen beim Jawort fließen, möchte ich kein Störfaktor sein. Eine große Kamera mit einem riesigen Teleobjektiv wirkt oft wie eine Barriere. Man wird als „der Fotograf“ wahrgenommen, und Menschen verändern instinktiv ihre Pose oder ihr Lächeln, sobald sie diese Technik sehen. Mit unauffälligem Equipment ist dies anders. Mein treuester Begleiter ist deshalb seit einigen Jahren die Leica.

IMG_9539-1024x683 Weniger ist mehr: eine Hochzeitsreportage mit der Leica

Ob Leica M oder Q – sie sind klein, fast schon unscheinbar. Sie sieht eher aus wie eine Kamera aus vergangenen Zeiten. Das erlaubt es mir, mitten im Geschehen zu sein, ohne es zu stören. Ich werde nicht als Dienstleister mit tonnenschwerem Equipment wahrgenommen, sondern eher wie ein Gast, der zufällig einen guten Blick für den Moment hat.

Qualität statt Quantität

Vielleicht fragt ihr euch: „Kann eine so kleine Kamera wirklich hochwertige Bilder liefern?“ Meine Antwort ist ein klares Ja. Leica ist bekannt für präzise gefertigte Optiken, die höchste Qualität bei unglaublicher Lichtstärke liefern. Da ich nicht ständig Objektive wechseln muss, bin ich gedanklich voll und ganz bei euch und kann mich somit auf das Wesentliche konzentrieren.

Eure Reportage – echt und ungestellt

Am Ende des Tages geht es nicht darum, wie viel Technik ich dabei hatte. Es geht darum, dass ihr beim Betrachten eurer Bilder diesen einen Moment noch einmal fühlt. Und oft sind es gerade die unbemerkten Aufnahmen, die mit der kleinsten Kamera entstanden sind, die später den Ehrenplatz in eurem Hochzeitsalbum finden.

Ich freue mich darauf, auch eure Geschichte mit leichtem Gepäck und vielen Emotionen festzuhalten.

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